Hier gebe ich dir fünf Tipps, wo ich meine Nahrung in Rohkostqualität herbekomme, denn selbst wenn du dich roh-vegan ernährst, kannst du hier leicht ein paar Sachen falsch machen.

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1. Wildkräuter & Co:

Das Allerbeste wäre natürlich Früchte, Gemüse, Salate und Kräuter selbst anzubauen oder noch besser wild zu pflücken. Umso größer dieser Anteil in deiner Ernährung ist, desto besser. Geh doch einfach mal raus! Selbst wenn du in der Stadt wohnst, kannst du in wenigen Minuten einen Platz finden, an dem du Löwenzahn, Brennnesseln und Lindenblätter pflücken kannst. Du kannst sie in Salate geben, mit in deinem Smoothie pürieren oder einen Saft daraus machen. Ich habe im letzten Frühjahr sehr viel Bärlauch gepflückt. Es waren so circa sechs Tüten voll. Ich habe ihn getrocknet und dann vermahlen, so hatte ich für das ganze Jahr Bärlauch als Gewürz daheim. Du kannst aber auch deine getrockneten Kräuter im Winter in den Smoothie packen.

Ich empfehle dir auch mal eine Kräuterwanderung mitzumachen, dort lernst du welche Pflanzen du essen kannst und wie du sie erkennst. Danach kommt dir der nächste Vorgarten oder Park wie ein reichlich gedeckter Tisch vor!

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2. Obst und Gemüse:

Ich habe im Herbst auch noch dazu mindestens fünfzig Kilo Äpfel gepflückt. Ich fand mehr als zwanzig Apfelbäume in meiner Straße und ich wohne mitten in München! Ich habe die, die ich nicht sofort verwenden konnte, in Scheiben geschnitten und dann getrocknet. So hatte ich einen Haufen Apfelchips auf Vorrat. Es ist wirklich traurig mit anzusehen, dass die Äpfel vergammeln, also pflück sie! Ich begreife es sowieso nicht, warum die Leute in meiner Nachbarschaft sich lieber ein Kilo Äpfel im Supermarkt inklusive Pestizide für drei Euro kaufen, anstatt einfach die Äpfel zu essen, die bei ihnen im Hof wachsen.

Wenn du etwas weiter in die Natur gehst, findest du auch anderes köstliches Obst. Ich habe Brombeeren, Himbeeren, Kirschen und Marillen gefunden. Wenn du in den Wald gehst, kannst du zusätzlich auch Walderdbeeren finden und natürlich auch so einige Kräuter. Die Walderdbeeren sind viel kleiner und nicht so süß, schmecken aber trotzdem hervorragend und enthalten wesentlich mehr Nährstoffe als die Überzüchteten.

In meinem Hof stehen auch sechs Walnussbäume, auch hier habe ich mir einen kleinen Vorrat angelegt. Auch Haselnussbäume kannst du oft finden.

Achte bitte immer darauf, dass die Früchte die du isst, reif sind, das Allerbeste wäre natürlich sonnengereift.

Das Schönste ist natürlich in einem tropischen oder subtropischen Land zu leben, da bekommst du immer baumreife Früchte in Bioqualität. Der Winter als Rohköstler in Mitteleuropa kann mitunter schon etwas hart sein.

Denke auch daran, dass tropische Früchte im Winter in unseren Breitengeraden nicht für unseren Körper zu dieser Zeit vorgesehen sind, daher genieße sie in dieser Jahreszeit nur in Maßen. Bei Orkos kannst du köstliche, naturbelassene, tropische Früchte bestellen. Wenn du von diesen Früchten kostest, wirst du schnell feststellen, dass du schneller satt wirst, als bei herkömmlichen Früchten und eigentlich zum Frühstück oder anderen Mahlzeiten nichts anderes brauchst.

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3. Selbst anbauen

Wenn dir das Gärtnern Spaß macht, dann frag doch mal in einem Verein nach, ob du einen Schrebergarten pachten kannst. Dann kannst du dein eigenes Gemüse und Obst anbauen. Du kannst dich auch mit anderen Interessierten zusammenschließen, denn zusammen macht es doppelt soviel Spaß! So ein Schrebergarten kann für ein Jahr schon unter 150 Euro gepachtet werden.

Wenn du selbst die Möglichkeit hast, etwas anzubauen dann benutze Biosaatgut, damit du auf Nummer Sicher gehst, dass hier keine Gentechnik verwendet wurde.

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4. Wo in Rohkostqualität einkaufen?

Wenn dir nichts anderes übrig bleibt, als einkaufen zu gehen, dann sollte deine erste Wahl der Biobauer auf dem Markt oder direkt am Hof sein. Es gibt auch ein paar Bauern, die Bio-Obst und–Gemüse nach Hause liefern. Das beste ist bei Bioverbänden zu kaufen, dabei sollte das gewöhnliche EU-Biosiegel deine zweite Wahl sein, denn hier ist schon einiges erlaubt, was für mich nicht mehr viel mit Bio zu tun hat.

Der Hauptteil deiner Nahrung sollte definitiv aus regionalem und saisonalem Gemüse, Obst, Salaten und Wildpflanzen bestehen. Im Winter schaut das hierzulande natürlich etwas fad aus, denn dann gibt’s fast nur noch Kohl. Aber Kohl ist so ziemlich das nährstoffreichste Gemüse, das es gibt und es lassen sich daraus köstliche Gerichte zubereiten. Ein wenig dazukaufen, darfst du dir natürlich immer.

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5. Saaten, Nüsse, Trockenfrüchte & Superfoods in Rohkostqualität

Saaten, Nüsse, Trockenfrüchte und Superfoods sowie andere Rohkostprodukte, kannst du im Internet im Rohkost-Versandhandel zum Beispiel Hier bestellen. So stellst du sicher, dass du deine Nahrung in Rohkostqualität erhältst, denn Nüsse und Saaten aus dem Bioladen sind nicht immer alle roh. Ein Zeichen dafür, dass sie roh sind, ist, wenn sie sich keimen lassen.

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Um Deine Ernährung ganz einfach und unkompliziert auf vorwiegend roh-vegane Kost umzustellen, geht es hier zu meinem eBook Dein Weg Zur Rohkost Leicht Gemacht

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