Migräne, Rückenschmerzen, das Nicht-Aus-Dem-Bett-Kommen, fettige Haare, brüchige Nägel, Kurz-und Weitsichtigkeit, jede Menge Krankheiten und Wehwehchen… Bei uns Menschen gibt es zahlreiche Symptome, durch die wir unser Leben beeinträchtigen lassen. Hast du diese Erscheinungen schon einmal in der Tierwelt beobachten können? Tiere würden aufgrund von Weit-oder Kurzsichtigkeit in der Natur verhungern. Die tagaktiven Tiere wachen auch mit Tagesbeginn auf und denken gar nicht daran, darüber rum zu jammern, dass sie noch weiter rumliegen möchten. Sie beschweren sich nicht über den Tagesanbruch, beziehungsweise dem Erwachen der Natur am Morgen. Im Gegenteil, sie werden so früh am Morgen so richtig aktiv und wenn du ganz früh am Morgen rausgehst, wo es noch keinen durch Menschen verursachten Lärm gibt, dann kannst du sie auch sehr deutlich wahrnehmen. Hast du jemals ein freies Tier gesehen, dessen Fell nicht gepflegt war? Welches fettige Haare oder brüchige Krallen hatte? Das lieber mal nicht am Tagesgeschehen teilnimmt, weil es gerade Migräne oder schlechte Laune hat? Sich nicht bewegen möchte, weil es halt einfach zu viel wiegt?

 

Natürlich kommt all dies auch bei Tieren vor, doch bei welchen? Dies kommt ausschließlich bei Tieren vor, die vom Menschen gehalten, gefüttert und gepflegt werden. Der Mensch füttert sie mit Dingen, die sie in der Natur so nicht vorfinden würden und sie müssen sich nicht mehr wirklich bewegen ,um an ihr Futter zu gelangen. Sie sind nicht mehr in der Natur, ihrer eigentlichen Umgebung und sind daher dann nicht mehr so in Kontakt mit Mutter Erde, bekommen weniger Sonne und Sauerstoff ab, aber dafür chemiehaltiges Futter und Trinkwasser. Tiere in freier Natur ernähren sich so, wie es für sie vorgesehen ist, daher ist ihr Körper in einem für sie perfekten Zustand. Sie trinken natürliches Wasser (sofern vom Menschen noch nicht verpestet), müssen sich bewegen, um ihre nächste Mahlzeit zu bekommen, wachen mit Tagesanbruch auf und leben allgemein mit dem Rhythmus der Natur. Sie sind mit allem verbunden und werden kaum krank. Falls sie doch einmal krank werden sollten, essen sie nichts. Sie fasten sozusagen und reinigen ihren Körper auf diese Weise. So genesen sie schnell wieder. Wenn bei uns Menschen jemand erkrankt, dann wird ihm das Essen förmlich aufgezwungen und ihm wird stets nahegelegt, dass er unbedingt essen sollte, damit er sich stärkt. Unser Körper bekommt somit kaum eine Chance, sich zu regenerieren. Stattdessen stopfen wir ihn mit jeder Menge Vitaminpillen und Medikamenten zu.

Die Lösung zu all diesen Problemen ist, sich mehr der Natur anzunähern. Sich an der freien Tierwelt zu orientieren und in sich zu gehen, was im eigenen Leben noch natürlicher gestaltet werden könnte. Stelle dir die folgenden Fragen:

 

  • Wie ernähren sich die Tiere? – Essen sie frische Nahrung? Erhitzen sie ihre Nahrung? Brauchen sie zu jeder Mahlzeit einen Haufen Fett, Zucker und Salz, damit sie das Essen besser hinunter bekommen? Essen die Pflanzenfresser angebaute Produkte oder wildwachsende Pflanzen?
  • Wie pflegen sich die Tiere? – Sind Tiere, um ein gepflegtes Fell zu haben, auf Shampoo, Conditioner, Duschgel, Seife oder sonstigen Pflegemitteln angewiesen? Wie viel Zahnpasta benötigen sie? Oder könnte es sein, dass sie ein anderes Geheimnis gesunder Zähne haben?
  • Wie leben Tiere? Schlafen sie an manchen Tagen weit über zehn Stunden, weil ihnen die Woche zu anstrengend war? Haben sie eine To-Do-Liste zum Abarbeiten, die sie in Stress versetzt? Bleiben sie nachts lang wach, um dann bis Mittags zu schlafen? Hängen sie die ganze Zeit an einem Smartphone oder vor dem Fernseher?

 

Wildlebende Tiere leben im Einklang mit Mutter Natur, durch die sie körperlich als auch seelisch genährt werden. Sie würden Fastfood nicht einmal anfassen. Sie leben im Hier und Jetzt und wir können uns ein Beispiel an ihnen nehmen und viel von ihnen lernen. Tiere sind friedlich. Wenn sie keinen Hunger haben, töten sie nicht einfach so. Sie schaffen sich keine großen Vorräte an Fleisch an und frieren es ein, oder schweißen es in Plastik ein, damit sie genügend Vorräte haben. Sie leben nicht in der Gier, oder in dem Gedanken, dass sie übermorgen vielleicht nichts mehr abbekommen, sondern im Vertrauen, dass Mutter Erde stets etwas für sie bereithält. Es ist Zeit für uns, umzudenken und uns darüber klar zu werden, dass auch für uns alle gesorgt ist, wenn wir unsere Gier und Ängste überwinden.

 

 

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