Nachdem ich in Teil 1 und 2 auf die verschiedenen Gifte in unseren Nahrungsmitteln und unserer Umwelt eingegangen bin, werde ich nun die Entgiftungswege beleuchten, die nach meiner Erfahrung am sinnvollsten und natürlichsten sind. Hier gibt es für jeden einen individuellen Entgiftungsweg, entsprechend seiner Bedürfnisse. Du hast die Möglichkeit sehr schnell zu Entgiften oder auch ganz langsam und gemütlich. Allerdings werden hierbei auch unterschiedliche Anforderungen an dich gestellt.

drink-fruit-1554603_1280

1. Wasserfasten

Wasserfasten ist die schnellste und intensivste Art zu Entgiften, allerdings auch die Härteste. So nimmst du mehrere Tage oder auch eine Woche nur Wasser zu dir. Ansonsten trinkst du morgens nur gesiebten Zitronensaft mit Chili und gelegentlich weißen Tee. Dadurch dass der Magen nichts verdauen muss, steht die Energie, die sonst für die Verdauung verwendet wird, komplett für den Großputz des Körpers zur Verfügung. Bei jeder Art der Entgiftung ist es wichtig, Einläufe zu machen, um die sich freisetzenden Gifte auszuleiten. Du solltest beim Wasserfasten unbedingt Mineralien, wie zum Beispiel Magnesium, einnehmen. Wasserfasten ist nicht für Anfänger geeignet, es sei denn, du befindest dich unter ärztlicher Aufsicht. Fasten wird in jeder Religion empfohlen und ist eines der ältesten Heilmethoden der Menschheit.

 

„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente“ – Hippokrates

 

 

2. Saftfasten

Saftfasten ist meine Lieblingsform der Entgiftung und ich bin gerade mittendrin. Du kannst den ganzen Tag so viele frischgepresste und gesiebte Säfte aus Blattgrün trinken, wie dir lieb ist. Damit du nicht zu wenig Zucker bekommst und der Saft auch genießbar ist, kannst du bis zu vierzig Prozent Früchte verwenden. Du bekommst auf diese Weise alle Mineralien und Vitamine, ohne dass dein Magen Verdauungsarbeit leisten muss. Auch hier ist es sehr wichtig, mindestens jeden dritten Tag einen Einlauf zu machen, damit du die Gifte die sich aus deinen Zellen lösen, herausspülen kannst. Die ersten drei Tage leidest du etwas an Hunger und vor allen Dingen an Appetit und kannst auch ziemlich abgeschlagen sein, aber ab dem vierten Tag verabschieden sich der Hunger und der größte Appetit und du wirst mehr Energie haben als wenn du normal essen würdest. Für die Säfte eignen sich besonders Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnesseln, Giersch usw., außerdem kannst du Staudensellerie, Spinat, Salate, Gurke, Kohlrabiblätter, Karottenkraut, Rucola, Petersilie, Mangold, Koriander und Brokkoli entsaften, eben fast alles, was grün ist. Als Früchte eignen sich Ananas, Äpfel, Blaubeeren, etc. Bitte keine Bananen verwenden, da diese zu süß sind. Je nach körperlichem Zustand kannst du es erst einmal für fünf Tage versuchen oder so wie ich für zehn bis vierzehn Tage. Beim Fasten baust du Schicht für Schicht der Ablagerungen in deinem Körper ab und zwar die neuesten zuerst und dann die älteren. Dieses Fasten kannst du alleine durchführen und du wirst dich wundern, wie viel Energie du anschließend und währenddessen haben wirst. Um ein gutes Verständnis zum Thema Fasten und Entgiften zu bekommen, empfehle ich dir das Buch Heile dich Selbst von Markus Rothkranz

cover-heile-dich-selbst

3. Detox mit grünen Smoothies

Detox mit grünen Smoothies ist eher für diejenigen unter uns geeignet, die sich an das Fasten noch nicht wirklich herantrauen. Du baust zwar Gifte ab, aber eben ganz in Ruhe. Du wirst definitiv spüren, wieviel Energie dir plötzlich zur Verfügung steht, aber da du dennoch verdaust, wird sich dein Körper eben nicht ausschließlich mit der Entgiftung beschäftigen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Bei der ersten ernährst du dich nur von grünen Smoothies, welches die effektivere Form wäre. Bei der anderen Möglichkeit trinkst du jeden Morgen und wann immer es dir sonst noch möglich ist, einen grünen Smoothie. Dabei solltest du darauf achten, dass du zu dem Smoothie keine andere Mahlzeit zu dir nimmst, sondern dich stattdessen am Smoothie satt trinkst. Mehr dazu findest du in meinem neuen E-Book Detox mit grünen Smoothies.

paperbackbookstanding_300x400

Eine weitere Möglichkeit, um zu Entgiften, ist die Umstellung auf roh-vegane Kost mit einem hohen Grünanteil. Das stoppt die weitere Vergiftung durch Nahrungsmittel und verändert deinen körperlichen Zustand gewaltig.

Bei jeglicher Detoxkur solltest du regelmäßig deine Einläufe machen, um deine Därme mal so richtig durchzuspülen. Die Darmwände sind nach jahrelanger Fehlernährung meist mit Schleim und/oder einer Kruste überzogen und dies kannst du am besten mit Wasser auflockern und anschließend ausspülen. Wenn die Darmwände verkrustet oder verschleimt sind, können sie Nährstoffe nicht mehr richtig aufnehmen. Es mag sein, dass dir die Vorstellung einen Einlauf zu machen, eklig erscheint, aber mal ganz ehrlich, möchtest du das Zeug lieber in deinem Körper haben, als es mit Wasser raus zu spülen? Diesen Irrigator verwende ich. Um das Fasten oder überhaupt das Detoxen zu erleichtern, empfehle ich dir dies bei abnehmendem Mond zu tun.

Im Fall von einer grünen Smoothies-Detoxkur solltest du mindestens einmal die Woche, bei Ernährung durch Rohkost circa alle zwei Wochen und wann immer du Beschwerden hast, einen Einlauf durchführen. Beschwerden können auf diese Weise meist sehr schnell gelindert werden. Bitte mache während der Detoxkuren regelmäßig Sport, denn so regst du dein Lymphsystem an und durch die Bewegung unterstützt es dich dabei, zu entgiften.

 

Möchtest auch du deine Ernährung auf die natürlichste und vitalstoffreichste Kost, der veganen Rohkost umstellen? Mit meinem eBook Dein Weg Zur Rohkost Leicht Gemacht gelingt dir diese Umstellung ganz einfach und unkompliziert.

paperbackbookstanding_220x330

 

Hier geht es zu Teil 1 dieser Serie Gifte in unserer Nahrung und hier zu Teil 2 – Gifte in unserer Umwelt