
Zwetschgenzeit ist Zwetschgenkuchenzeit!
Geht es dir auch so, dass du dich über die Zwetschgenzeit immer ganz besonders freust? Ich persönlich feiere den Beginn dieser Zeit mit einem Rohkost-Zwetschgenkuchen mit Streuseln (der dann natürlich ein paar Mal wiederholt wird. ;-)) Bereits letztes Jahr habe ich einen veganen Rohkost Zwetschgenkuchen zubereitet, bin aber nicht dazu gekommen, das Rezept aufzuschreiben. Nachdem ich dieses Jahr wieder mit dem Rezept herumexperimentiert habe, ist dieser köstliche Zwetschgendatschi entstanden (im Norden auch Zwetschgenkuchen genannt). Er besteht aus einem feinen, milden Boden, einer Zwetschgenschicht, die so manches Herz höher schlagen lässt und aus köstlichsten Streuseln. Nutze die herrliche Zwetschgenzeit, solange sie noch da ist!
Für was sind Zwetschgen gut?
Zwetschgen werden aufgrund ihrer Nährstoffdichte schon lange in der traditionellen Ernährung geschätzt.Sie sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen und enthalten beispielsweise Kalium sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Die dunklen Zwetschgen zeichnen sich durch ihren Gehalt an Polyphenolen aus. Sie sind eine köstliche Bereicherung für die saisonale Rohkostküche.
Haben Zwetschgen viel Zucker?
Zwetschgen wie auch Pflaumen enthalten natürlichen Fruchtzucker. Das ist auch der Grund, warum sie sich perfekt zum Trocknen eignen. Zwetschgen und Pflaumen enthalten reichlich Ballaststoffe.
Was ist der Unterschied zwischen Pflaume und Zwetschge?
Pflaumen zählen zu den Obstarten mit den meisten Sorten. So soll es über 2000 verschiedene Pflaumenarten geben. Zu den Pflaumensorten zählen auch Mirabellen und eben die Zwetschgen. Da die Zwetschge fester ist und der Kern sich leichter vom Fruchtfleisch lösen lässt als bei einer Pflaume, eignet sie sich besonders gut, um Kuchen zuzubereiten.
Welche Zwetschgen sind besonders gut?
Besonders gute Zwetschgen sind Zwetschgen aus biologischer Landwirtschaft. Idealerweise solltest du sie direkt vom Bauern oder vom Markt kaufen. Achte immer darauf, dass die Zwetschgen ein Biosiegel, zum Beispiel Demeter, Bioland oder Naturland haben. Die Zwetschgen sollten zwar reif, aber nicht zu weich sein, da sich sonst schnell Schimmel bildet.
Rohkost Zwetschgenkuchen wie vom Blech
In meinem veganen Rohkost Zwetschgenkuchen Rezept weiter unten kannst du einen Zwetschgendatschi wie von einem Kuchenblech zubereiten. Er schmeckt richtig lecker und saftig – und er hat Streusel!
Rohkost Zwetschgenkuchen mit Streusel
Ein richtig guter Zwetschgenkuchen sollte immer Streusel haben. In meinem Rezept weiter unten findest du köstliche, rein pflanzliche Rohkost Streusel, die vegan, zuckerfrei und glutenfrei sind.

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Der Vegane Rohkost Zwetschgenkuchen ist
- Vegan
- Glutenfrei
- Rohkost
- Ohne raffinierten Zucker
- Beliebt bei Groß und Klein
- Enthält von Natur aus natürliche Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe
- Einfach in der Zubereitung
- Für mich ist dieser Zwetschgenkuchen klar mein Favorit
- Super lecker
Rohkost Zwetschgenkuchen Rezept

Besondere Ausstattung
Zutaten
Boden
- 8 rohe Medjooldatteln
- 6 EL rohes Erdmandelmehl
- 6 EL getrocknete Buchweizenkeimlinge
- 150 g rohe Mandeln für 10 Stunden in Wasser eingeweicht
Zwetschgenschicht
- 20-30 Zwetschgen entkernt
- 1 EL Zimt
- 2 EL Honig oder ein veganes Süßungsmittel
Streusel
- 80 g getrocknete Buchweizenkeimlinge
- 80 g rohe Mandeln für 10 Stunden in Wasser eingeweicht
- 1 TL Zimt
- 2 EL Erdmandelmehl
- 3 EL Kokosblütenzucker
Zubereitung
- Die getrockneten Buchweizenkeimlinge für die Streusel im Hochleistungsmixer zu Mehl verarbeiten. Dann alle Zutaten für die Streusel in der Küchenmaschine mit S-Einsatz zu einer krümeligen Masse verarbeiten.
- Auf einer Dörrfolie ausstreichen und für zwei Stunden bei 42 °C im Dörrgerät trocknen. Anschließend von der Dörrfolie auf ein Dörrgitter ohne Dörrfolie geben und so lange weitertrocknen, bis sie fast durchgetrocknet sind. Wir verwenden dafür dieses Dörrgerät und finden es super praktisch.
- Die getrockneten Buchweizenkeimlinge für den Boden im Hochleistungsmixer zu Mehl verarbeiten.
- Dann alle Zutaten für den Boden in einer Küchenmaschine mit S-Einsatz zu einem gleichmäßigen, klebrigen Teig verarbeiten. Dabei muss weiteres Wasser hinzugegeben werden. Damit aber sparsam sein und nur so viel dazugeben, dass der Teig gerade so verarbeitet werden kann. Diese einfache Küchenmaschine verwenden wir. Sie reicht für die Rohkost völlig aus.
- Die Springform mit Backpapier auslegen.
- Den Teig gleichmäßig mit den Fingern hineindrücken, und dann solange im Dörrgerät trocknen bis er leicht fest geworden ist.
- Anschließend die entkernten Zwetschgen vierteln und auf dem Teig gleichmäßig auslegen. Mit Zimt und Süßungsmittel bestreuen.
- Die Streusel zerbröseln und über die Zwetschgen auf dem Kuchen streuen.
- Noch einmal für zwei bis drei Stunden im Dörrgerät bei 42 °C ziehen lassen.
Tipp








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