Erst einmal möchte ich klarstellen, dass tierische Proteine durch die Erhitzung bereits denaturiert werden, somit bleibt die Überlegung, ob wir die eigentlichen Proteine dann überhaupt noch verwerten können. Anders wäre das natürlich bei rohem Sushi oder anderen rohen Fleischsorten. Davon würde ich aber aufgrund von Parasiten eher abraten. Ich persönlich sehe das Thema Eiweißbedarf sowieso als überbewertet. Wenn du dich gesund ernährst und nicht gerade Leistungssportler bist, bekommst du auch ohne Extra-Proteinshakes keine Mangelerscheinungen.

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In den grünen Blättern der Pflanzen sind auch Proteine enthalten, zwar nicht so viel wie in tierischen Produkten, aber dafür sind sie gleich verfügbar für den Körper. Und da du sie ja auch nicht erhitzen musst, gehen eben auch keine Proteine verloren. Ich selbst habe vor meiner roh-veganen Zeit auch viel muskelaufbauenden Sport gemacht. Nachdem ich auf roh-vegan umstellte, bauten meine Muskeln aber keineswegs ab, im Gegenteil, ich musste weniger Sport machen um diese zu erhalten. Solltest du aber immer noch Bedenken haben und auf Nummer Sicher gehen wollen, dann kann ich dich beruhigen, die roh-vegane Küche bietet eine große Vielfalt an proteinreicher Nahrung. Dabei ist aber wichtig zu beachten, dass du kein Soja zu dir nimmst. Soja ist giftig und das auch in Bioqualität. Einzige Ausnahme bildet hier fermentiertes Soja, wie Miso oder Nama-Tamari. Achte bitte darauf, dass du es dir in Bioqualität besorgst.

Und hier die besten pflanzlichen Eiweißlieferanten die in meiner roh-veganen Küche zum Einsatz kommen:

 

Grünes Blattgemüse

Wenn du hier immer wieder wechselst und nicht jeden Tag den gleichen Salat isst, bekommst du alle lebensnotwendigen Aminosäuren. Im Buch Heile Dich Selbst von Markus Rothkranz beschreibt Marcus, wie er monnatelang nur von Gemüsesäften aus Blattgrün überleben konnte.

Hanf

Geschälte Hanfsamen kann man zu Hanfmilch oder Broten verarbeiten, die ungeschälten Samen machen Salate knackiger.

Quinoa

in Rohkostqualität am besten eingeweicht und angekeimt verzehren. Kann wunderbar als Ersatz für Reis verwendet werden.

Nüsse und Saaten

unbedingt einweichen, perfekt für Kuchen, Salate, Pestos oder einfach so

Erbsen

frisch aus der Schote gepalt eignen sie sich eigentlich für alles.

Hülsenfrüchte

zum Beispiel Bohnen, Kichererbsen und Linsen – aber nur eingeweicht und angekeimt als Bestandteil von Salaten oder Hauptgerichten.

Amaranth

auch am besten eingeweicht und gekeimt. Eignet sich um Rohkostkekse herzustellen oder im Frühstücksmüsli.

Süßlupinen

ausschließlich gekeimt zu verzehren und in kleinen Mengen über den Salat geben.

Hafer

Ebenfalls eingeweicht und gekeimt fürs Müsli oder Brot.

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Wie du siehst, bist du hier keineswegs eingeschränkt und du darfst dich an den köstlichen, pflanzlichen Geschenken von Mutter Natur laben. Und solltest du Sportler/in sein, kannst du nun auch ganz getrost deine Proteinshakes, die in Laboren entwickelt wurden, in die Tonne schmeißen, denn besonders natürlich sind diese bestimmt auch nicht.

 

 

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