
Brauchst du tierische Produkte um genug Eiweiß zu bekommen?
Wusstest du, dass tierische Proteine durch die Erhitzung bereits denaturiert werden? Somit stellt sich die Frage, inwieweit unser Körper diese veränderte Proteinstruktur optimal aufnimmt. Anders wäre das natürlich bei rohem Sushi oder anderen rohen Fleischsorten. Davon würde ich aber aufgrund von den darin lebenden Parasiten eher abraten. Ich persönlich sehe das Thema Eiweißbedarf sowieso als überbewertet. Wenn du dich vollwertig und abwechslungsreich ernährst und nicht gerade Leistungssportler bist, kannst du deinen Bedarf wunderbar auch ohne Extra-Proteinshakes decken.
Proteine aus Pflanzen: Direkt und unverfälscht für deinen Körper
In den grünen Blättern der Pflanzen sind nämlich auch Proteine enthalten. Zwar meist nicht so viel wie in tierischen Produkten, aber dafür liiegen sie in ihrer natürlichen, rohen Form vor. Und da du sie auch nicht erhitzen musst, bleibt die Proteinstruktur so erhalten, wie die Natur sie gedacht hat. Ich selbst habe vor meiner roh-veganen Zeit viel muskelaufbauenden Sport gemacht. Nachdem ich auf roh-vegan umstellte, bauten meine Muskeln aber keineswegs ab. Ganz im Gegenteil: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich sogar mit weniger Sport in der Lage war, diese Muskeln trotzdem zu erhalten.
Vegane Rohkostküche bietet reichlich Proteine
Solltest du aber dennoch Bedenken haben und auf Nummer Sicher gehen wollen, dann kann ich dich beruhigen: Die roh-vegane Küche bietet eine große Vielfalt an proteinreicher Nahrung. Dabei ist es aus meiner Sicht wichtig zu beachten, dass du kein Soja zu dir nimmst. Ich persönlich halte herkömmliches Soja für weniger optimal für deinen Körper und rate auch bei Bioqualität zu einem bewussten Umgang. Einzige Ausnahme bildet hier fermentiertes Soja wie Miso 🛒 (Werbung) oder Nama-Tamari 🛒 (Werbung). Wenn du also fermentiertes Soja verwendest, achte darauf, dass du es dir in Bioqualität besorgst.
Die besten pflanzlichen Proteinquellen
Grünes Blattgemüse
Wenn du hier immer wieder wechselst und nicht jeden Tag den gleichen Salat isst, kannst du deine Versorgung mit allen lebensnotwendigen Aminosäuren wunderbar unterstützen. Im Buch Heile Dich Selbst von Markus Rothkranz 🛒 (Werbung) beschreibt Marcus wie er monatelang seinen Fokus auf Säfte aus Blattgrün legte, um seine Vitalität auf natürliche Weise zu unterstützen.
Hanf
Geschälte Hanfsamen 🛒 (Werbung) kannst du zu Hanfmilch oder Broten verarbeiten. Ungeschälte Samen machen Salate knackiger.
Quinoa
In Rohkostqualität am besten eingeweicht und angekeimt verzehren. Kann wunderbar als Ersatz für Reis verwendet werden.
Nüsse und Saaten
Es empfiehlt sich, diese einweichen. Sie sind perfekt für Kuchen, Salate, Pestos oder einfach so zum genießen.
Erbsen
Frisch aus der Schote gepalt eignen sie sich eigentlich für alles.



Hülsenfrüchte
Zum Beispiel Bohnen, Kichererbsen und Linsen – Ich empfehle, diese eingeweicht und angekeimt als Bestandteil von Salaten oder Hauptgerichten zu verzehren.
Amaranth
Auch am besten eingeweicht und gekeimt verzehren. Eignet sich um Rohkostkekse herzustellen oder im Frühstücksmüsli.
Süßlupinen
Ausschließlich gekeimt zu verzehren und in kleinen Mengen über den Salat geben.
Hafer
Ebenfalls eingeweicht und gekeimt fürs Müsli oder Brot.
Auch vegan lebende Sportler bekommen genug Proteine
Wie du siehst bist du keineswegs eingeschränkt. Im Gegenteil, du hast eine riesige Auswahl an köstlichen, pflanzlichen Proteinen von Mutter Natur. Und solltest du Sportler/in sein, kannst du getrost auf in Laboren entwickelte Proteinshakes verzichten. Oder glaubst du, dass künstlich hergestellte Proteinshakes wirklich die optimale Wahl für dich sind? Ich habe noch kein Proteinshake an einem Baum oder Strauch wachsen sehen. Die Natur hat aber für uns alle gesorgt.

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