
Wie Rohkost die Umwelt entlasten kann – und warum sie häufig als umweltfreundliche Ernährungsform gesehen wird
1. Weniger Verpackung
Weniger Verpackung – weniger Müll! Während viele Menschen einen Großteil ihrer Lebensmittel in Kunststoffverpackungen einkaufen, besteht mein Müll überwiegend aus Biomüll. Früchte und Gemüse bedürfen in der Regel keiner Extraverpackung und Nüsse und Saaten bestelle ich in Großmengen auf Vorrat. So fällt vergleichsweise wenig Müll an.
2. Weniger Pestizide und Umweltgifte
Wer sich hauptsächlich durch Rohkost ernährt, entscheidet sich häufig auch für biologische Lebensmittel. Wenn du Bioprodukte kaufst, werden im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft deutlich weniger synthetische Pestizide eingesetzt. Mehr dazu in meinem Artikel Vermeide diese 8 kritischen Stoffe aus unserer Umwelt,
3. Weniger Medikamente
Viele Menschen berichten, dass sie im Zusammenhang mit einer roh pflanzlichen Ernährung bewusster mit Medikamenten umgehen, wodurch sich viele intensiver mit ihrem Umgang mit Medikamenten auseinandersetzen. Die Herstellung und Entsorgung von Medikamenten stellt eine relevante Umweltbelastung dar. Außerdem rückt für viele der Zusammenhang zwischen Ernährung, Lebensstil und dem eigenen Wohlbefinden stärker in den Fokus.
4. Weniger toxische Ausscheidungen
Wenn du überwiegend unverarbeitete Lebensmittel in Rohkostqualität isst, nimmst du in der Regel weniger Rückstände unerwünschter Stoffe zu dir, da über unverarbeitete Lebensmittel weniger Rückstände dieser Stoffe aufgenommen werden.
5. Weniger Umweltbelastung und mehr Anbauflächen
Die Produktion von Fleisch ist mit einer hohen Umweltbelastung verbunden. Wenn weniger tierische Produkte konsumiert werden, gelangen weniger umweltbelastende Stoffe aus der Tierhaltung in Böden und Gewässer. Da ein großer Teil der Ackerflächen für die Produktion von Tierfutter genutzt wird, kann bei pflanzenbasierter Ernährung mehr Fläche für den direkten Anbau von Lebensmitteln zur Verfügung stehen. Der direkte Anbau pflanzlicher Lebensmittel benötigt dabei in der Regel weniger Fläche als der Umweg über Tierfutter. Außerdem gelangt weniger Stickstoff in die Umwelt.
6. Regional & Saisonal
Viele Menschen entwickeln mit der Zeit eine stärkere Orientierung hin zu regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Das kann somit zu kürzeren Transportwegen und geringerer Umweltbelastung beitragen.
7. Weniger Stromverbrauch
Beim Rohkostessen entfallen Kochvorgänge, da Lebensmittel nicht erhitzt werden. Im Sommer kannst du zudem auf ein Dörrgerät verzichten, da sich Lebensmittel auch an der Luft oder in der Sonne trocknen lassen.
8. Weniger Kosmetik
Viele Menschen, die sich roh-vegan ernähren, gehen insgesamt bewusster mit Kosmetikprodukten um und reduzieren deren Einsatz.
9. Achtsamer Umgang
Allgemein kann sich mit der Zeit ein bewussterer Umgang im Alltag entwickeln. Das kann dazu führen, bewusster darauf zu achten, was der Umwelt guttut. Zum Beispiel fuhr ich früher immer mit dem Auto zum Einkaufen und mir machte das einkaufen überhaupt keinen Spaß. Jetzt liebe ich es einzukaufen. Und ich liebe es zu Fuß zum Markt zu gehen und freue mich jede Woche darauf. Ich habe für mich gemerkt, dass ich achtsamer geworden bin und mich beim ruhigen Spaziergang zum Markt an den Schönheiten der Natur erfreue. Es ist für mich eine Quality Zeit geworden. Früher stellte das Einkaufen für mich eine Tortur dar und war purer Stress. Ich denke, das liegt daran, dass ich meine Nahrung heute bewusster auswähle und sie vor allem in Bioqualität kaufe. Unterwegs zum Markt pflücke ich dann noch das ein oder andere Wildkraut oder hole mir für meinen Salat noch ein paar Lindenblätter.
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