
Die besten Superfoods finden wir in unserer Umgebung
Es wird ein Haufen Geld dafür aufgewendet und keine Mühen gescheut, um aus allen möglichen Ländern Superfoods einzukaufen. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn hierzulande doch auch pflanzliche Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte wachsen? Allen voran Wildpflanzen wie zum Beispiel unsere heimische Brennnessel. Die Brennnessel weist in getrockneter Form einen vergleichsweise hohen Proteingehalt auf. Aber auch der restliche Nährstoffgehalt ist bemerkenswert. So werden in der Literatur höhere Gehalte an Eisen, Calcium, Magnesium und Vitamin C im Vergleich zu Spinat beschrieben. Zudem werden verschiedene Vitamine wie Vitamin A genannt. Es kann daher eine interessante Möglichkeit sein, sich eigenes Brennnesselpulver herzustellen.
Wofür wird die Brennnessel verwendet?
Der Brennnessel werden in der Volkskunde verschiedene Eigenschaften zugeschrieben, unter anderem im Zusammenhang mit Verdauung und Stoffwechsel. Die Brennnessel wird seit Jahrhunderten in der Volkskunde erwähnt und vielseitig genutzt. Heute steht sie vor allem wegen ihrer interessanten Nährstoffzusammensetzung im Fokus. Was ihr darüber hinaus zugeschrieben wird, stammt aus traditionellen Überlieferungen und historischen Quellen. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht zählt sie vor allem als regional verfügbares Wildkraut, das sich unkompliziert in eine abwechslungsreiche Ernährung integrieren lässt – mild im Geschmack und überraschend vielseitig. Du kannst alle Teile der Brennnessel essen.
Damit du die Brennnessel auch schmerzfrei verzehren kannst, verwende sie in Smoothies, Suppen oder Säften. Du kannst die Brennnessel auch Salaten beigeben. Dabei solltest du die Haare der Brennnessel brechen. Dafür legst du sie am besten auf ein Brett und rollst kurz mit einem Nudelholz drüber.
Woher bekomme ich die Brennnessel im Winter?
Aber was tun im Winter? Ganz einfach, du erntest sie irgendwann zwischen Frühjahr und Herbst und trocknest sie. So kannst du aus dieser interessanten Pflanze ein haltbares Brennnesselpulver herstellen. Am besten du erntest im Wald oder in Parks. Möglichst dort wo wenig Leute unterwegs sind. Pflücke auch nicht direkt am Wegesrand, sondern gehe ein paar Meter in das Gebüsch hinein. Nimm unbedingt Handschuhe und eine große Stoff- oder Papiertüte mit.
Um Brennnesselpulver herzustellen, trocknest du die Brennnesseln am besten in einem Dörrgerät. Wenn du keines besitzt, binde die Brennnesseln an den Stängeln zusammen und hänge sie kopfüber auf. Nach ein paar Tagen sind sie dann trocken. Nun kannst du die getrockneten Brennnesseln im Mixer oder in der Küchenmaschine fein vermahlen und anschließend in ein verschraubbares Glas geben. Das Brennnesselpulver kannst du für Salate, in Smoothies oder generell zum Würzen verwenden. Bestellst du es in Rohkostqualität, zahlst du teilweise über 50 Euro pro Kilogramm. Warum also nicht selbst ernten und trocknen, wenn entsprechende Möglichkeiten vorhanden sind?

Weitere interessante Artikel für dich
- Brennnessel-Basilikum Pesto – Roh & Vegan
- Warum ich Grüne Smoothies trinke
- Wildkräuter Omelett mit Pfeffer-Rahmsoße – Glutenfrei, Roh & Vegan
- Wildkräuter-Power- Smoothie Bowl
- 15 mögliche Vorteile durch Vegane Rohkost
- Entsafter 2026 – Empfehlungen
- Löwenzahn – Unterschätztes Wildpflanze und Superfood
- Warum ich Grüne Säfte trinke
- Hanf – 5 Dinge die du wissen solltest
Die Inhalte dieser Website sind nicht als Ersatz für eine medizinische Diagnose oder Behandlung gedacht. Falls du ein gesundheitliches Anliegen hast, sprich mit deinem Arzt oder Heilpraktiker.







super 🙂
Nimmt man nur die Blätter oder auch die Stiele?
Du kannst alles von der Brennnnessel nehmen. Auch die Samen und Stiele <3
Toll❤
<3